Hobmeier

Brigitte Hobmeier

Eine schöne Bescherung

Ein Abend mit Texten und Musik über Frostiges und Herzerwärmendes – nicht vom Eise befreit
Erzählt und gelesen von Brigitte Hobmeier
Musikalisch unterstützt und kontrapunktiert von den nouWell cousines
Textauswahl: Tristan Berger

Weihnachten kommt vor, ja, und zweifellos auch: Vertrautes, Befremdliches, Erstaunliches. Zum Beispiel eine Gans, die im gefrorenen Zustand des Fliegens mächtig ist.
Ob das Christkind auftritt, ist ungewiss. Daß der Weihnachtsmann entführt wird: gut möglich.
Und „wenn gegen den Winter wehet der Südwind“: Wohin treibt es den Menschen dann?

Brigitte Hobmeier wurde den Münchnern als Ensemblemitglied des Münchner Volkstheaters (von 2002-2005) bekannt, bald schon avancierte sie in Rollen wie der stolzen Geierwally oder der Männermörderin Lulu zum Publikumsliebling. Ab 2005 gehörte sie bis zum Sommer 2017 den Münchner Kammerspielen an, wo sie in mehr als einem Dutzend großer Rollen sensible, zerbrechliche Frauenfiguren genauso wie zupackende Weibsbilder verkörperte.
Weit über München hinaus bekannt wurde „die Hobmeier“ durch ihre Filmrollen, besonders durch den ZDF-Fernsehfilm „Die Hebamme“.
Mit ihrer Art „hinter der Appretur des frischen Mädchens die verlockendsten Abgründe aufschimmern zu lassen“, verdreht sie, wie die Süddeutsche Zeitung schreibt, „dem Publikum den Kopf“.

Die musikalische Zutat liefern die nouWell cousines, zu 3/4 dem Suppentopf der Familie Well entsprungen. Die vier Vollblutmusiker bieten in einem spritzigen Crossover von Volksmusik über freche Lieder bis hin zu klassischen Stücken dem Zuhörer alles, was er sich von einem musikalisch hochwertigen Menue erhoffen kann.